Die Trennung von PLA aus Siedlungsabfällen hat sich erneut als einfach erwiesen

Gorinchem – Um die Sortierbarkeit von PLA aus gemischten kommunalen Kunststoffabfällen zu ermitteln, führten TotalEnergies Corbion und TOMRA Recycling im August 2022 einen Sortiertest durch. Das Ergebnis – das bereits mehrfach bestätigt wurde – zeigt, dass sich PLA problemlos und unkompliziert von anderen Kunststoffabfällen trennen lässt.

Mithilfe einer Nahinfrarot-Sortieranlage (NIR) konnten PLA-Schalen, die mit anderen Kunststoffabfällen aus dem Endverbraucherbereich vermischt waren, im TOMRA-Zentrum in Mülheim-Kärlich, Deutschland, vollständig und mit sehr hoher Reinheit zurückgewonnen werden. Auch bei der Aussortierung der PET-Flaschenfraktion aus dem gemischten Kunststoffabfallstrom gelangten keine PLA-Schalen in den PET-Strom.

Dieser realistische und industrielle Test zeigt, dass PLA sortierbar ist und andere Recyclingströme nicht verunreinigt.

„Kunststoffabfallsammler und -sortierer wissen, dass sich PLA-Kunststoffprodukte mithilfe der Infrarot-Technologie problemlos aus anderem Siedlungsabfall aussortieren lassen. In geschlossenen Kreislaufsystemen, in denen ausschließlich PLA-Flaschen und PLA-Becher verwendet werden, ist die PLA-Menge groß genug, um das Sammeln, Sortieren und Reinigen von PLA auch wirtschaftlich rentabel zu machen“, sagt Jürgen Priesters, SVP bei TOMRA Feedstock.

TotalEnergies Corbion sammelt aktiv gebrauchte PLA-Produkte aus geschlossenen Kreislaufsystemen sowie Pre-Consumer-Abfälle. Der gesammelte PLA-Abfall wird als Rohstoff für die Herstellung von rPLA verwendet und trägt dazu bei, dass PLA nicht auf Deponien landet oder verbrannt wird. Außerdem wird dadurch der CO₂-Fußabdruck von PLA weiter reduziert, und rPLA verringert den Bedarf an Biomasse und Landnutzung. Luminy® rPLA, das 20 % postindustriellen und Post-Consumer-PLA-Abfall enthält, ist im Handel erhältlich.

„In Zusammenarbeit mit Tomra, einem führenden Anbieter von Abfallsortieranlagen, haben wir (erneut!) bestätigt, dass PLA mithilfe bestehender Trennanlagen effektiv von anderem kommunalen Kunststoffabfall getrennt werden kann. Behauptungen, PLA verunreinige PET-Recyclingströme, haben sich erneut als Unsinn erwiesen. Viele andere Studien, wie sie in unserem Whitepaper über Entsorgungsmöglichkeiten für PLA zitiert werden, haben genau dasselbe bestätigt“, sagt François de Bie, Senior Marketing and Supply Chain Director bei TotalEnergies Corbion. Er fährt fort: „Kurz gesagt: Es gibt keine technischen Hindernisse, die eine effektive Trennung von PLA von anderem Kunststoffabfall verhindern.“

Auf der K-Messe in Düsseldorf laden wir Sie herzlich ein, den Stand von TotalEnergies Corbion oder Tomra zu besuchen, um weitere Informationen zu erhalten. Am Tomra-Stand werden wir außerdem im Rahmen der „Tomra Talks“ am Montag, den 25. Oktober, um 14:30 Uhr die detaillierten Ergebnisse unserer Sortierversuche vorstellen.


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